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2011/1

BERICHTE
ÜBER DAS ERLANGEN DER LEICHTIGKEIT/
GEDANKEN UND ZEICHNUNGEN VON
GÜNTER SPECHT

SEIT 1993














MELDUNG

1x im jahr
lässt sich der
CLUB DER UNGEKÄMMTEN
geschlossen die haare kürzen














glücklichsein
ist eine
handlung
s weise
& glücklichsein ist
der einzige schlüssige sinn
des lebens
mir hilft beim erlangen ein abenteuerlicher wilder ort
in seiner mitte
'ein stuhl'
im sommer schwer erreichbar
oft schlag ich mich zu ihm durch
sinke auf ihm nieder und sehe die welt
als vielfältige möglichkeit des freudvollen schaffens

hier im 'wilden ort'
der überlebensinsel für vieles was uns wichtig ist
bin ich voller dankbarkeit













die himmlischen heerscharen
sind in ihre ewigkeit zurückgekehrt
das jubilieren und lobpreisen
ist verklungen

nun können wir uns doch mal
ganz in ruhe fragen
wie funktioniert denn
überhaupt
so ein engel

5.2.11





























die seele unseres betriebsklimas
(redaktionskater)













das hellschwarz

24.10.10











ACH WIE SCHNELL REDEN WIR VON DER LEICHTIGKEIT DES SEINS UND TUN SO
ALS OB SO LEICHT WIE DIE WORTE WÄRE AUCH DIE TAT





























am kopf sollte man nicht sparen
ein paar euro mehr lohnen sich da immer

13.1.11














eine bösewichtin
süssester art

3.1.11













gefühlsblindheit

fühlen
aber nicht wissen was





30.12.10
















ein blatt papier
etwas licht
eine eigene welt















wintertraum

wie wird wohl der sommer
wenn wir zur efeublüte
wieder zu den schlössern fahren





30.12.10














bei meinen flügen
über ungewissem land
sah ich die länder rot
und die meere ohne blau




21.12.10




















STANDBILDER
aus einem seit 57 jahre währenden
gemeinsamen leben













nicht vergessen

nach dem denken spülen


21.12.10














zeiten des überflusses


jedem ein eigener stuhl und zwei für die gäste

ein tisch mit hellem tuch

reich in den maßen

8 gläser wenn auch verschiedener art

und jedem sein bett

19.12.10














zu viel maggi
verhinderte die illusion von exotischem zauber

20.12.10




























sohlensausen

sieben silber seilen siegel
säuseln süben
säuseln sacht

sommersund sond silbersonde
sollten seelensein sich senken
sintersielen sühlen sau
sühseln sondel
sühseln grau



18.12.10













ersoffen
in seinen erinnerungen


16.12.10















ein knäul
voll heilloser erinnerung


16.12.10













konsum drückt nach

führt zu völlegefühlen in allen räumen

zu dachbodenblähungen
kellerkoliken
regalverstopfungen
schubkastenhochwassern
raumverdrängungen in gartenhäusern
garagen und geräteschuppen

überall

zu kammerquellungen

3.12.10















bei der einwohnerzahl wiens
werden die toten mitgezählt

3.12.10















wild standen
die gedanken herum
wild
wie sie einem halt so kommen
nicht gereiht und ohne ordnung
die neuen
die noch nie gehabten ohne dünkel
haben ihre einmaligkeit
noch nicht begriffen

na
nun bitte sie schon zum tanz

6.11.10



















die 4 wutbürger

24.10.10













das kohlepapier
verdoppelt deine lichten gedanken





9.10.10














Einladung an alle
die noch staunen können
denn die natur verwandelt sich gerade
in einen ganz besonderen
skulpturenpark














Es ist die zeit
in der die augen
ihre träume
feiern















lasst uns die auffang gesellschaft für schwächelnde worte gründen
der schlingel
der lausbub
der filou
der tunichtgut und taugenichts
lasst sie uns im mundeführen damit sie leben




16.9.10












albbüffel bluffen brummend beim buddeln


3.10.10













...
und abends
nach getaner arbeit
ist bei uns immer tanz








sigrid klammer
zu besuch aus berlin
und günter specht












goldener schnitt
silberner schnitt
bronzener schnitt

die beschreibung abnehmender schönheit


17.8.10














regen
im nächtlichen
märchenland



28.9.10














DERblauPLATZ


27.9.10















ich war ein
THEORIST



27.9.10















ein erwachsener
wäre sicher dem vorschlag des designers gefolgt

22.9.10





































es gab eine zeit
da vlogen wir vlati vlata vast täglich
zur horizonterweiterung
auch wohl zum lilarischen
vergnügen
wilhelm und ich in gepolsterten dachrinnen/
das schonte die baumelnden beine/
wir erkundeten die welt
und entdeckten die hinteren niemandslande
die salomonischen inseln
das archipel von peter harvay dem grossen
und wir waren die erstüberschweber der
regenbogenquellen
wo sich das weisse wasser
aus purem übermut
in seine schönsten farben zerlegt




18.7.10






















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