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2008/1


BERICHTE
ÜBER DAS ERLANGEN DER LEICHTIGKEIT/
GEDANKEN UND ZEICHNUNGEN VON
GÜNTER SPECHT


SEIT 1993




















gütersloh





sommer
in den dalkeauen





und auf dem goldenen grund des flussbettes
tanzen die lichter


































































"günters daumen"

der daumen also
irgendeines günters
















































volumen #78
vollkommen neu überarbeitete
und aktualisierte ausgabe





































er war doch nur
ein buchstabe
im grossen
wortgemenge



wie wollte man ihm da
schuld zuweisen

ja ja
er war dabei
und ja sicher
er hätte fliehen können
und man hätte die worte dann nicht mehr verstanden
sie hätten ihre unheilbringende wirkung verloren
die menschen hätten ob des lautsalats gar gelacht

ja
dann wäre vieles nicht geschehen

mein gott ja
ein held hätte er sein sollen
er das kleine g



aber das ist doch quatsch

als e ja
aber doch nicht als g


































verschafft gedanken ewigkeit































hortensien
in ihrer schönsten abschiedsfarbe





















rette worte
durch gebrauch
gründe deine
persönliche arche

archewort des tages
pustekuchen


























in kindheitstagen
gespielinnen meiner fantasie

























am rande der spechtart'schen wälder
das hauptdorf unseres universums


20.1.08






















gymnastik für zweifler
&
verkrampfte schreib•lösch•geräte



















es war karneval
und lono machte spässe
über den äquator

schau da ...
im moment hält er ihn
hinter seinem rücken

aber noch
wird er von niemanden
vermisst

18.1.08





























































"ares" sagte mein vater immer "ares, dem modernen menschen fehlen zwar die alten traditionen und gleichmachenden gebote ... trotzdem gilt wie damals
wagst du anders zu sein
dann wag es höchstens heimlich


19.2.08



































urlaubsgrüsse aus dem iran








































ein gütersloher der nun schon seit vielen jahrzehnten
in der schweiz lebt

schaut gern bei meinem gütersloher tagebuch vorbei




vor kurzem fühlte er sich an die
westfälischen bestickten leinentücher erinnert
die wir dort vorstellten

sein kommentar:
…. habe hier in der schweiz folgende kostbarkeit entdeckt.
es muss anfangs des letzten jahrhundert entstanden sein.
wer hat es gestickt?
war es eine  bedienstete mit viel heimweh nach deutschland.
denn deutsch ist es allemal.
































unser garten
ein verwunschenes märchenreich
mit plätzen
waldlichtungen gleich
auf denen die schatten der blätter spielen
lichtflecken mit dem winde tanzen








hier treffen sich die erzähler


























kerzenhalter verschliessbar

ein beispiel aus dem
spechtartschen thinktank

10.2.08














wir planen die einrichtung
einer kleinen gerüchteküche

unser ziel ist das verbreiten
von besonders schönem gerede

zb über fantasievolle welten

da sich gerüchte ja schnell zu quasirealem wandeln
bauen wir auf das zwangsläufige ergebnis


























in allen landtieren
steckt ein traum





das erkannte schon otto lilienthal
bei seinen stillen beobachtungen
am hasenhügel





















der gärtner fühlt in die nacht
















charly wunderbar
hat heute morgen wieder mal eine grosse tüte
voll mit neuen sehr sehr schönen stichwörtern vorbeigebracht
haben zusammen gefrühstückt


15.2.08












von diesen worten lässt er sich täglich vorlesen stets zieht dann ein kleinwenig glück
durch die heilige ewigkeit
und für sekunden vergisst gott
die ganze schwere seines seins


auch du
bist eingeladen/
nimm täglich von dem
was bereitet ist


















es ist sonntag
und der frühling scheint auf unseren erzählschrank

er ist erst jetzt wieder zu uns zurückgekehrt
viele seiner geschichten gehen von erinnerungen aus
auch von vergessenen düften
neben wassern und steinen versammeln
sich hier also auch sie//
erst heute, viele jahrzehnte nach den ereignissen gibt er zuweilen kleine geheimnisse preis/
zb welcher herkunft das sonntagsparfüm meiner mutter war/ ich öffne eines der hundert duftröhrchen ... bittermandel ... und sage TOSCA /
so begegnen mir
gefangen in einem backaromaröhrchen, vergangene
festliche tage





10.2.08






















günter specht ist erzähler
auch in seinen zeichnungen

zuweilen aber
versinkt er
einfach









versinkt
in seinen schraffuren
die sich hier verdichten
oder dort im licht verlaufen

ohne zu erzählen

er
im zustand
des einfachen glücklichseins
zeichnen als meditatives spazierengehen




























VON ZUCKER DAS HAUS
VON SCHOKOLADE DIE TÜR
DEN RIEGEL VON BRATWURST
DAS WÜNSCHE ICH DIR










WÜNSCHE DER SELTENGEWORDENEN ART


5.2.08












WENN DIE VIELEN ARSCHLÖCHER NICHT WÄREN
HIESSE UNSER LAND 'PARADIES'

NUR UNSER LAND
AUFS HÖCHSTE BESCHENKT
VERWÖHNT MIT VORZÜGLICHEN JAHRESZEITEN
VERWÖHNT MIT QUELLFRISCHEN WASSERN
UND SONNE IN KLUGEN MAßEN
DEM SCHLARAFFENLAND GLEICH
LÄSST ES FRÜCHTE AUF BÄUMEN
UND HALMEN WACHSEN
VERGAS NICHT DIE SCHÖNHEIT
DEM AUGE ZUM WOHLGEFALLEN

MIT EINEM ABER GESTRAFT

DEN VIELEN ARSCHLÖCHERN
DIE DIESE WUNDER NICHT SEHEN KÖNNEN


6.2.08




















romantische notbeleuchtung
für die grobe orientierung in warmen mainächten

























kochsendungendeutsch
rotkohlknödeltürmchen


30.1.08


















































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